Interview mit BarkCloth | In unserer Interview Serie beantworten Designer und Hersteller die immer 6 gleichen Fragen zu ihrem Unternehmen, ihrer Idee von Design und Nachhaltigkeit und was ihnen wichtig ist.

Hier die Antworten von Oliver Heintz, Gründer und Geschäftsführer von BarkCloth.

Über BarkCloth

Das ugandisch-deutsche Familienunternehmen BARK CLOTH ist Pionier systematischer Rindentuch-Entwicklung und -Produktion. Es kooperiert dabei seit 1999 mit ugandischen Biobauern.

Die Barongo-Heintz Familie hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem archaischen Rindentuch durch modernste, aber sozio-kulturell und an die Infrastruktur angepasste Produktionsverfahren der Textil-, Holz-, Leder- und Papiertechnologie mehr Funktionalität zu verleihen, um heutigen Ansprüchen gerecht zu werden: Bark Cloth goes BARKTEX®.

Was ist an Ihren Produkten nachhaltig?

Ficus natalensis bindet im Verlauf seines Lebens mehr CO2 als durch die handwerkliche Herstellung des Baumrindenvlieses emittiert wird. Damit ist es produktionsseitig eines von nur wenigen Werkstoffen mit positiver CO2-Bilanz.

Was sind dafür die 3 passendsten Adjektive und warum?

Würzig, handwerklich, königlich, emissionsfrei gewachsen.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Beständigkeit, Beharrlichkeit, interkulturelle Kompetenz und die Erkenntnis, dass Lieferanten ebenso wichtig sind, wie Kunden.

Was gefällt Ihnen an InteriorPark.?

Die Authentizität der Plattform und ihrer Protagonisten.

Was ist gutes Design?

Wenn sich sozio-kulturelle Hintergründe der Herkunft und Produktion eines Produkts in dessen Gestaltung widergespiegelt und so den Produkten ein Gesicht geben.

Ein guter Designer ist kein Selbstverwirklicher (d.h. kein Künstler), sondern hilft Konsumenten und Produzenten, sich selbst und deren Anliegen zu verwirklichen.

Was sind im Design die größten Herausforderungen in der Zukunft?

Hohe Aufmerksamkeit für wertige Produkte bei gleichzeitigem Verzicht auf marktschreierische Effekthascherei zu erlangen

 

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