Interview mit Claytec | In unserer Interview Serie beantworten Designer und Hersteller die immer 6 gleichen Fragen zu ihrem Unternehmen, ihrer Idee von Design und Nachhaltigkeit und was ihnen wichtig ist.

Hier die Antworten von Dieter Mai, verantwortlich für Social Media.

Über Claytec

Die Geschichte der Firma Claytec begann in den 1970er Jahren. Bei der Sanierung eines historischen Fachwerkhofes experimentierten der heutige CLAYTEC Inhaber Peter Breidenbach – er war 15 Jahre alt – und sein nur wenig älterer Schulfreund Ulrich Röhlen – heute CLAYTEC Leiter Technik und Marketing – erstmals gemeinsam mit der Aufbereitung von Lehm für Ausfachungen und Verputz. Dass sie damit entscheidend dazu beitragen sollten, dem Lehmbau in Deutschland zu einer Renaissance zu verhelfen, ahnten sie da noch nicht.

Was ist an Ihren Produkten nachhaltig?

Alles!

Was sind dafür die 3 passenden Adjektive und warum?

ökologisch – geringer Energieaufwand beim Abbau des Rohstoffs Lehm und bei der Weiterverarbeitung zu Lehmbaustoffen, keine Giftstoffe, wiederverwendbar.

wohngesund – Lehm trägt zu einem deutlich spürbar verbesserten Raumklima bei.

lebenswert – Im mit Lehmbaustoffen errichteten Haus lässt es sich ein ganzes Leben lang gut leben.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Wir haben ein gutes Produkt, von dem wir restlos überzeugt sind. Wir sind immer für neue Ideen offen und entwickeln unser Produkt mit Freude weiter.

Was gefällt Ihnen an InteriorPark?

InreriorPark. zeigt ganz unterschiedliche Produkte, die doch alle zwei Dinge gemeinsam haben:  ihren hohen ästhetischen Wert und ihre Nachhaltigkeit. Beides Aspekte, die für unser Unternehmen eine zentrale Rolle spielen.

Was ist gutes Design?

Ein gut designtes Produkt erfüllt seine Funktion und ist einfach zu gebrauchen, seine Gestaltung ist selbsterklärend. Gutes Design ist seinen Preis wert.

Was sind im Design die größten Herausforderungen in der Zukunft?

Design muss seinen Teil dazu beitragen „gute“ Produkte zu entwickeln. Nicht nur in ästhetischer und funktionaler Hinsicht. Die ökologische Qualität eines Produkts ist mittlerweile als Kaufentscheidungskriterium im Mainstream angekommen. Diesen Prozess der Selbstverständlichkeit des Miteinanders von Form, Funktion und Nachhaltigkeit gilt es, weiter voranzubringen. Schließlich haben wir nur eine Erde.

 

 

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