interiorpark_icons_row_innovationUm die größtmögliche Transparenz zu gewährleisten, haben wir eigene Eco Icons entwickelt. Sie sind in neun Themen aufgeteilt und spiegeln die Hintergründe, Herstellungsprozesse und verwendete Materialien wider.

Für alle von uns ausgewählten Produkte ist es selbstverständlich, dass sie ethischen und umweltverträglichen Voraussetzungen gerecht werden.

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Fair Trade und Charity

Fairer Handel beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt. Benachteiligten Produzenten in der dritten Welt wird ein höheres, dem Weltmarktpreis angepasstes, und verlässliches Einkommen zugesichert. Das betrifft landwirtschaftliche Erzeugnisse ebenso wie Produkte aus traditioneller Herstellung. Die Arbeitsbedingungen entsprechen anerkannten sozialen Standards. Kinderarbeit ist ebenso wie Sklavenarbeit verboten. Fairer Handel soll langfristig zur Unabhängigkeit der Produzenten führen. In der Produktion sollen außerdem internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Häufig werden bei der Herstellung auch ökologische Richtlinien mit berücksichtigt.

Charity Projekte unterstützen meist ein spezielles Vorhaben oder eine bestimmte Zielgruppe. Alle diese Projekte haben eines gemeinsam: Die Erlöse kommen dem jeweiligen Projekt zugute. Produkte, die für einen solchen guten Zweck vertrieben werden, führen einen Großteil der Einkünfte an das Projekt ab.

interiorpark_icons_recycledUpcycling und Recycling

Die Rohstoffe dieses Produktes wurden aus gebrauchten, defekten oder nicht mehr verwendbaren Abfallmaterialien gewonnen bzw. recycelt. Bei der Wiederverwertung können die Rohstoffe entweder für den ursprünglichen Zweck oder für einen neuen Zweck verwendet werden. Das Kriterium zeichnet  sich durch die Rückführung von Abfallprodukten in den Wirtschaftskreislauf aus und nicht durch energiesparsame Produktionsschritte.

Produkte, die ausschließlich aus Rohstoffen bestehen, die problemlos und komplett für die Wiederverwertung vorgesehen sind, erhalten ebenfalls dieses Icon.

interiorpark_icons_localLokal

Bei der Herstellung und Verarbeitung wird mit lokalen Anbietern zusammengearbeitet. Gerade infrastrukturschwache Gebiete haben so die Möglichkeit ihren Bewohnern Einkünfte zu sichern und eine Zukunft aufzuzeigen. Arbeitsplätze vor Ort werden erhalten und neue Arbeitsplätze können entstehen. Kleine, traditionelle Handwerksbetriebe werden unterstützt oder größere Produktionsbetriebe erhalten. Unnötige Transportwege vom Rohmaterial zur Produktion werden vermieden.

interiorpark_icons_handwerkHandwerk und Qualität

Die Sicherung von traditionellem Handwerk mit hohem Qualitätsanspruch trägt langfristig zur ökonomischen Stabilität bei. Viele Länder und Regionen stehen für außergewöhnliche Produkte, die handgefertigt werden und hohe Qualitätsstandards aufweisen. Das deutsche Handwerk „Made in Germany“ steht weltweit für Tradition und Qualität. Die Ausbildung zum Gesellen und Meister findet hier auf einem sehr hohen Niveau statt und hat das Image nachhaltige geprägt. Weltweit gilt es Handwerksbetriebe zu unterstützen und traditionelle Herstellungsverfahren zu bewahren. Wissen, dass manchmal über Generationen hinweg weitergegeben wird, bleibt erhalten und wird für die nächste Generation bewahrt. Das hat auch zur Folge, dass deren Einkommen weithin gesichert wird.

Ein weiterer Vorteil dieser Produkte ist, dass ihre Lebensdauer überdurchschnittlich lange ist. Über die Jahre hinweg entfalten sie ihren ureigenen Charakter, bekommen eine Patina und werden ein Unikat, das es so kein zweites Mal gibt.

interiorpark_icons_co2CO2 reduziert

Erderwärmung und der daraus resultierende Klimawandel sind in aller Munde. Verursacht wird diese klimatische Veränderung durch den Ausstoß von CO2 Gas, dem sogenannten Treibhausgas. Der CO2 Fußabdruck steht für den CO2 Verbrauch. Weltweit werden jährlich knapp 25 Milliarden Tonnen des Treibhausgases freigesetzt. Das ist eine gewaltige Belastung für unser Klima und trägt nach Ansicht der meisten Wissenschaftler wesentlich zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei.

Jeder Herstellungsprozess verursacht CO2 Ausstoß. Diesen zu reduzieren, bedeutet die Belastung für das Weltklima zu verringern. Produkte, die dieses Icon tragen, haben durch veränderte Herstellungsprozesse oder durch Einsatz von alternativen Materialien dafür gesorgt, den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Positiv beeinflusst wird der CO2 Verbrauch beispielsweise durch geringe Abfallmengen, reduzierten Strom- und Wasserverbrauch oder dem Einsatz von nachwachsenden Ressourcen.

interiorpark_icons_natuerlichNatürlich

Die verwendeten Materialien stammen aus biologischem Anbau oder zertifizierten, nachhaltiger Forstwirtschaft. Für die Verarbeitung wurde auf umweltschädliche chemische Substanzen verzichtet. Das Rohmaterial wird soweit möglich in seiner natürlichen Beschaffenheit belassen oder nur geringfügig veredelt. Statt Lacke wird bei der Behandlung von Holz natürliches Öl eingesetzt oder Textilien werden mit natürlichen Pflanzenstoffen gefärbt.

interiorpark_icons_cradleCradle to Cradle

Ökoeffektivität ist ein Begriff der Umwelt- und Wirtschaftswissenschaften. Er gilt für einen bestimmten nachhaltigen Herstellungsprozess. In einem erweiterten Sinn wird auch von Konsistenz gesprochen.

Den Begriff der Ökoeffektivität prägten der deutsche Chemiker Michael Braungart und der US-amerikanischen Architekt William McDonough in ihrem Buch „Cradle to Cradle“ (C2C, Von der Wiege bis zur Wiege). Darin stellen sie den Begriff in Kontrast zu der betriebswirtschaftlichen Kennzahl Ökoeffizienz, bzw. zur Ökobilanz, die den Stoffkreislauf und dessen Umweltwirkungen „von der Wiege bis zur Bahre“ analysiert.

Ökoeffektiv sind nach Braungart und McDonough Produkte, die entweder als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können oder als „technische Nährstoffe“ kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden.

Die Ökoeffizienz hat sich seit Anfang der 1990er-Jahre in der Industrie zunehmend etabliert: Mit weniger Ressourceneinsatz sollen höhere Ergebnisse erreicht und durch die Verminderung von Schadstoffen die Umweltauswirkungen reduziert werden. Mit fortschreitender Zeit zeigte sich jedoch, dass Ökoeffizienz den Prozess der Umweltverschmutzung und Rohstoffverknappung verlangsamen, aber nicht stoppen kann.

Das Prinzip für einen ökoeffektiven Lösungsansatz lautet: Abfall ist Nahrung („waste equals food“). Bei vielen natürlichen Prozessen wird sowohl Energie als auch Material verschwendet. Pflanzen und Tiere produzieren große Mengen „Abfall“. Sie sind nicht ökoeffizient. Aber sie sind trotzdem ökoeffektiv, weil sie Teil eines nachhaltigen Systems sind, das jedes Stück Abfall wiederverwendet, zum Beispiel als Dünger.

„Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig uneffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt tausende Blüten und Früchte hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung.“

interiorpark_icons_vintageDesign Klassiker

Design Klassiker könnte man auch als „Slow Design“ bezeichnen. Die Entwürfe zeichnen sich durch detaillierte Planung und präzise Detaillösungen aus. Dadurch wirkt ihre Formsprache über Jahrzehnte hinweg zeitlos und modern. Dank technischer und produktionsbezogener Fortschritte können Einzelteile heutzutage auch aus anderen Materialien hergestellt werden – die Möglichkeiten alternative, natürliche und/oder ökologische Werkstoffe einzusetzen, haben sich enorm weiterentwickelt. Trotzdem überdauern diese Produkte viele Jahre, sowohl aufgrund der hohen Qualität als auch durch ihre formale Sprache. Im Gegensatz dazu produzieren die globale Welt und die schnelllebige Konsummentalität in immer kürzeren Intervallen Produkte, die keine Halbwertszeit benötigen – sie landen nach kurzem Gebrauch schon wieder auf dem Müll, weil sie aufgrund mangelnder Qualität auseinanderfallen oder sie uns einfach nicht mehr gefallen. Dann muss etwas Neues her. So werden allein in Deutschland jährlich 7 Mio Tonnen Möbel entsorgt und damit wertvolle Ressourcen verschwendet. Originale Design Klassiker stehen für Nachhaltigkeit.

interiorpark_icons_innovationInnovation